Talk-Gottesdienste 2025
Wir alle machen Erfahrungen, die uns verändern. In unserer Talkserie beleuchten wir, wie Begegnungen mit Gott, Menschen verändern.
Die Talkgottesdienste finden jeweils an diesem Ort statt: FEG Grosshöchstetten, Kapelle
Sei dabei!
Sam Urech
Vom Leistungsmenschen zu einem geliebten Kind von Gott
Am 26. Oktober ist Sam Urech bei uns zu Gast. Viele kennen ihn als Autor der bekannten Halleluja-Kolumne, die regelmässig von Tausenden gelesen wird. In seinen Texten verbindet er Glauben und aktuelle Themen, oft provozierend, immer ehrlich. Doch seine Geschichte begann anders: Aufgewachsen als Pastorensohn, empfand er die Bibel lange als Druck und Last – er meinte, er müsse ein „guter Christ“ sein, um Gott zu genügen. Erst später begegnete er Gott als liebendem Vater, der ihn mit all seinen Fehlern annimmt. Diese Erfahrung hat sein Leben verändert und prägt heute sein öffentliches Wirken. Besonders in Zeiten der Krise – etwa nach einer stillen Geburt – wurde die Bibel für ihn zu einer Quelle von Trost, Halt und Hoffnung. Sam wird erzählen, wie Gottes Begegnung sein Leben geprägt hat – und warum dieser Glaube auch heute noch verändert.
Reto Salzmann
Etwas hielt mich ab zu springen - wenn das Schicksal zuschlägt
Reto Salzmann hat viele Krisen erlebt: Alkoholkranke Eltern, Pflegefamilie, Missbrauch, früher Tod seiner ersten Frau, Kind mit Geburtsgebrechen, Covid und Burnout und erneut eine niederschmetternde gesundheitliche Diagnose seiner zweiten Frau. Zweimal steht er auf einer Brücke und überlegt sich seinem Leben eine Ende zu setzen. Dabei erlebt er: "Irgend etwas hielt mich ab zu springen." Ein Leben mit vielen Berg- und Talfahrten. Offen und ermutigend erzählt Reto Salzmann von seinem Erleben. Der Talkgast ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Seine positive Lebenshaltung ist ansteckend und seine Überlebensstrategien sind hilfreich. Der ehemalige Polizist arbeitet heute als Stv. Leiter im acasa männedorf, Pflegezentrum.
Judith Pepelnar
Wenn Verletzungen heil werden
Unsichtbare Wunden aus der Kindheit können die Suche nach der eigenen Identität erschweren. Judith Pepelnar kennt dieses Ringen. Ihre Geschichte ist eine Reise von der inneren Entfremdung zurück zur Akzeptanz, die ihr half, ihre wahre Identität zu finden.
Aufgewachsen als sogenanntes «Buschkind», fand sich Judith in einer fremden Umgebung wieder. Der «Kulturshock» war tiefgreifend und hinterliess Wunden, die ihre Kindheit prägten. Dieses Anderssein, das sie erfahren musste, formte sie. Es führte sie auf einen „unorthodoxen“ Weg im Leben und in ihrer inneren Haltung – einen Weg, der nicht den Erwartungen entsprach, aber ihre Einzigartigkeit zeigte.
Inmitten dieser Unsicherheiten erlebte Judith eine innere Begegnung, die begann, ihre Verletzungen zu heilen. Schritt für Schritt entdeckte sie, dass sie nicht die Summe ihrer Wunden war, sondern eine einzigartige, wertvolle Person. Sie fand eine neue Identität und die Gewissheit, sich mit all ihren Erfahrungen und Ecken anzunehmen.
Ihre Heilung wurde zu ihrer Berufung. Heute teilt sie ihre Erfahrungen als Mitgründerin einer Gemeinschaft und Beraterin und hilft anderen, die eigene „Freiheit“ zu finden. Ihr Leben ist ein Beispiel dafür, dass Verletzungen heil werden können und dass die Annahme der eigenen Geschichte der erste Schritt zu einem erfüllten Leben ist.
Sei dabei, wenn Judith Pepelnar erzählt, wie diese innere Begegnung ihre Wunden heilte und warum diese Überzeugung auch heute noch verändert.